Erfahrungsbericht der Feuerwehr Hürth

In diesem Artikel möchten wir die Feuerwehr in Hürth vorstellen, welche bereits seit einigen Jahren treuer Kunde unserer Lösungen sind. Die Bilder und Texte wurden uns freundlicherweise von der Feuerwehr Hürth zur Verfügung gestellt und wurden nicht abgeändert.

Über die Feuerwehr in Hürth

Im Bereich Brandschutz stehen den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Hürth rund um die Uhr eine hauptamtliche Wachbesatzung sowie zwei Löschzüge bereit. In den beiden Löschzügen verrichten rund 150 Feuerwehrfrauen und -männer ihren ehrenamtlichen Dienst. 65 Mädchen und Jungen sind darüber hinaus in der Jugendfeuerwehr sowie 25 Mädchen und Jungen in der „Mini-Feuerwehr“ aktiv. Im Stadtgebiet sind durch die hauptamtliche Wache durchschnittlich 11 Feuerwehreinsätze pro Tag zu bewältigen. Die ehrenamtlichen Löschzüge unterstützen bei Bedarf.

Im Rettungswesen verfügt der Rettungsdienst der Stadt Hürth über drei Rettungswagen im 24-Stunden-Dienst, ein Rettungswagen im 12-Stunden-Dienst sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug im 24-Stunden-Dienst. Alle Fahrzeuge werden im Regelrettungsdienst des Rhein-Erft-Kreises eingesetzt.

Die Feuerwehr Hürth leistet im Bereich des Rettungsdienstes jährlich rund 10.500 Notfalleinsätze und führt als anerkannte Lehrrettungswache jährlich Aus- und Fortbildungen durch.

Beweggründe zur Einführung einer redundanten Alarmierung

Die bewährte 2m Alarmierung über Funkmeldeempfänger sollte aufgewertet werden. Seither gab es keine Möglichkeit, Rückmeldungen der ehrenamtlichen Kollegen zu erhalten, ob diese tatsächlich bei einer Alarmierung das Gerätehaus oder die Hauptwache anfahren.

Weiterhin sollten wichtige Informationen zum Einsatz auf Einsatzmonitoren angezeigt werden, um so eine bestmögliche Information bereitzustellen.

Umsetzung und Realisierung

Wir führten hierzu schon in den Anfangszeiten des FE1 Servers die aPager Alarmierung ein, um so die 2m FME Alarmierung zu unterstützen.

– Verarbeitung des Alarmierungssignals der Kreisleitstelle
– Aufbereitung des Alarmierungssignals und Ausgabe über den FE1/2 Server
– Alarmierung aller ehrenamtlichen Kolleginnen/Kollegen über die aPager App
– Einsatzdarstellung auf den Alarmmonitoren in allen Liegenschaften

Für den Bereich Rettungsdienst nutzen wir ausschließlich die Alarmierung über den Alarmmonitor (kein aPager).

Wir nutzen innerhalb unseres Netzwerkes 2 Server, welche redundant ausgelegt sind. Diese werden täglich gesichert und über einen SNMP Server überwacht (inkl. Status der Dienste, Verbindungen etc.).

Die Vernetzung der Alarmmonitore erfolgt im Hausnetz bzw. in die Liegenschaften im Stadtgebiet über VPN.

Als Alarmierungssignal nutzen wir für die primäre Alarmierung die WDX3 Schnittstelle von ISE. In der Redundanz alarmiert eine DiCal RED Box.
Ferner werten wir angesteuerte Kontakte der Kreisleitstelle über unsere SPS Anlage aus und könnten somit auch im Notfall über diesen Weg alarmieren.

Mehrwert bei der Alarmierung

Es erfolgt mittlerweile frühzeitig eine Überprüfung der Rückmeldungen über aPager auf den Alarmmonitoren und in der App selbst. Über diesen Weg entscheidet frühzeitig der B-Dienst über eine eventuelle Nachalarmierung der Einheiten.

Insbesondere bei der Alarmierung des Rettungsdienst erfolgt sehr häufig ein Blick auf die Alarmierungsansicht bzw. auf die Karte des Einsatzortes. Die Mitarbeiter verspüren hierüber eine deutliche Erleichterung bei der Anfahrt zum Einsatzort, da im Vorfeld die Lage der Adresse bekannt ist.

Vorteile unserer Plattform

– Auswertung der Rückmeldung bei einer Alarmierung
– sichere Alarmierung (Verschlüsselung, eigene Server im sicheren Netz)
– schnelle Alarmierung der Einsatzkräfte
– hohe Informationsübermittlung bereits bei der Alarmierung (Karte, Hydranten, alarmierte Einsatzmittel)

„Das System läuft äußert zuverlässig und stabil. Wir freuen uns über weitere Projekte, welche wir in Zukunft umsetzen können.“

Hauptwache der FF Hürth