Kundenvorstellungen

Zusatzalarmierung im Krankenhaus St. Joseph Stift in Bremen

In diesem Artikel möchten wir einen Kunden unseres Resellers “FL-Alarmierungstechnik” vorstellen. Texte und Bilder wurden uns von diesem zur Verfügung gestellt.

Informationen zum St. Joseph Stift und erste Ideen zur neuen Alarmierung

Das Krankenhaus St. Joseph Stift in Bremen ist das erste Krankenhaus in Bremen, welches seit April 2020 die Alarmierung der Alamos GmbH aktiv nutzt und über die Software FE2 in Verbindung mit der „aPager Pro“ App die Klinikmitarbeiter schnell und sicher alarmieren kann.

Bereits 2017 wurde intern angefangen, den Alarmplan vom Krankenhaus neu auszuarbeiten und aufzubauen. In dem damaligen Arbeitskreis kam dann zusätzlich die Idee auf, auch die Alarmierungswege für sämtliche Mitarbeiter neu zu strukturieren und die Alarmierung so im Ernstfall deutlich zu beschleunigen. Bisher wurde das benötigte Personal mit einfachen Telefonketten angerufen und so einzeln alarmiert.

Ein Mitarbeiter aus dem Arbeitskreis, welcher die Zusatzalarmierung der Alamos GmbH von der Freiwilligen Feuerwehr her kannte, brachte den Vorschlag in die Arbeitsgruppe ein, die Alarmierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls über FE2 und die „aPager PRO“ App zu realisieren. So kam es am 22.03.2018 zu einem ersten Treffen zwischen der FL-Alarmierungstechnik und dem Arbeitskreis des St. Joseph Stiftes. Hier wurden erste Ideen und Möglichkeiten besprochen, wie eine mögliche Umsetzung in einem Krankenhaus aussehen könnte.

In einigen weiteren Treffen, vielen Telefonaten und E-Mails wurde dann an dieser Idee der Alarmierung weitergearbeitet. Nachdem ein grobes Konzept für die neue Art der Alarmierung erarbeitet war, wurde dieses Konzept dem Krankenhaus-Direktorium vorgestellt. Auch hier bekamen wir ein positives Feedback, sodass wir mit den Planungen und der Umsetzung fortfahren konnten.

Datenschutz

Ein großes Thema galt vor allem dem Datenschutz und der Datensicherheit. FE2 als Serversoftware musste in die kritische Netzwerkstruktur eines Krankenhauses eingebunden werden. Dieses war für uns als Firma in diesem Umfang komplettes Neuland. Zusammen mit der zuständigen IT und den nötigen Unterlagen der Alamos GmbH wurden hier zusammen sämtliche Anforderungen erfüllt, so dass die Software ohne Probleme im Netzwerk eingebunden werden konnte.

Erster Probebetrieb

Am 01.07.2019, über ein Jahr nach den ersten Planungen, fand ein vierwöchiger Probebetrieb für 25 Mitarbeiter des St. Joseph Stiftes statt. In diesem Probebetrieb sollte ermittelt werden, zu welcher Tages / Nachtzeit die Mitarbeiter erreichbar sind und wie viele im Realfall dem Krankenhaus zusätzlich zur Verfügung stehen würden.

In der Zeit des Probebetriebs zeigten sich dann auch ein paar Dinge, die in FE2 noch angepasst werden mussten. So war es wichtig, dass der Server Windows-Dienst tauglich wird, die manuelle Alarmauslösung vereinfacht wird und das Adressbuch mit seinen Alarmgruppen eine neue Gestaltung bekommt, da die Datenpflege bei über 60 verschiedenen Alarmgruppen dann doch relativ unübersichtlich wurde. All diese Punkte wurden als Wunsch an die Alamos GmbH weitergeleitet. Hier sei erwähnt, dass all diese Wünsche kostenlos umgesetzt wurden, Einzug in die aktuellen Updates gefunden haben und somit auch vielen anderen Kunden zur Verfügung stehen.

Ist-Stand

Die Alarmierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beruht auf einer freiwilligen Basis. So wurde über die Gehaltsabrechnungen ein Infoschreiben ausgegeben, worin die Mitarbeiter/innen Informationen fanden und die benötigten Daten für eine Alarmierung angeben konnten. Die Alarmierung soll in Zukunft genutzt werden, wenn aufgrund eines größeren Schadenfalls, zum Beispiel eine MANV-Lage, das Klinikpersonal schnell aufgestockt werden muss.

Hier ist die Rückmeldefunktion ein echter Mehrwert. Innerhalb kürzester Zeit, stehen genaue Daten zur Verfügung, mit wie viel Personal aus welchen Abteilungen zusätzlich zu rechnen ist. So können innerhalb kürzester Zeit neue Kapazitäten entsprechend weitergemeldet werden.

Das St. Joseph Stift verfügt über 800 Mitarbeiter. In dem Alarmierungssystem wurden über 65 verschiedene Alarmgruppen eingepflegt, welche einzeln oder gesammelt alarmiert werden können. Die Alarmauslösung erfolgt von berechtigten Mitarbeitern und zugelassenen PCs, welche dann auch Zugriff auf die aktuellen Rückmeldungen haben.

Danksagung

Wir möchten uns ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen seitens des St. Joseph Stiftes bedanken. Einem kleinen, jungen Unternehmen die Chance zu geben, dieses Projekt so umsetzen zu dürfen ist nicht selbstverständlich. Wir konnten an und mit diesem Projekt wachsen und haben gelernt, dass auch größere Projekte, auch wenn sie eine Zeit lang dauern, für uns keine größeren Probleme darstellen.

Ein großer Dank geht aber auch an die Alamos GmbH, die zu jeder Zeit die nötigen Unterlagen zur Verfügung gestellt und vor allem alle Kundenwünsche komplett kostenlos umgesetzt haben.

Und eines steht schon fest, es wird nicht das letzte Krankenhaus gewesen sein, drei weitere stehen schon in den Startlöchern!

In Zeiten wie diesen hoffen wir besonders, dass die Alarmierung hier nicht so häufig benötigt wird. Aber wenn doch, dass vielen Menschen durch die schnelle und gezielte Alarmierung schnellstmöglich geholfen werden kann.

Erfahrungsbericht der Feuerwehr Hürth

In diesem Artikel möchten wir die Feuerwehr in Hürth vorstellen, welche bereits seit einigen Jahren treuer Kunde unserer Lösungen sind. Die Bilder und Texte wurden uns freundlicherweise von der Feuerwehr Hürth zur Verfügung gestellt und wurden nicht abgeändert.

Über die Feuerwehr in Hürth

Im Bereich Brandschutz stehen den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Hürth rund um die Uhr eine hauptamtliche Wachbesatzung sowie zwei Löschzüge bereit. In den beiden Löschzügen verrichten rund 150 Feuerwehrfrauen und -männer ihren ehrenamtlichen Dienst. 65 Mädchen und Jungen sind darüber hinaus in der Jugendfeuerwehr sowie 25 Mädchen und Jungen in der “Mini-Feuerwehr” aktiv. Im Stadtgebiet sind durch die hauptamtliche Wache durchschnittlich 11 Feuerwehreinsätze pro Tag zu bewältigen. Die ehrenamtlichen Löschzüge unterstützen bei Bedarf.

Im Rettungswesen verfügt der Rettungsdienst der Stadt Hürth über drei Rettungswagen im 24-Stunden-Dienst, ein Rettungswagen im 12-Stunden-Dienst sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug im 24-Stunden-Dienst. Alle Fahrzeuge werden im Regelrettungsdienst des Rhein-Erft-Kreises eingesetzt.

Die Feuerwehr Hürth leistet im Bereich des Rettungsdienstes jährlich rund 10.500 Notfalleinsätze und führt als anerkannte Lehrrettungswache jährlich Aus- und Fortbildungen durch.

Beweggründe zur Einführung einer redundanten Alarmierung

Die bewährte 2m Alarmierung über Funkmeldeempfänger sollte aufgewertet werden. Seither gab es keine Möglichkeit, Rückmeldungen der ehrenamtlichen Kollegen zu erhalten, ob diese tatsächlich bei einer Alarmierung das Gerätehaus oder die Hauptwache anfahren.

Weiterhin sollten wichtige Informationen zum Einsatz auf Einsatzmonitoren angezeigt werden, um so eine bestmögliche Information bereitzustellen.

Umsetzung und Realisierung

Wir führten hierzu schon in den Anfangszeiten des FE1 Servers die aPager Alarmierung ein, um so die 2m FME Alarmierung zu unterstützen.

– Verarbeitung des Alarmierungssignals der Kreisleitstelle
– Aufbereitung des Alarmierungssignals und Ausgabe über den FE1/2 Server
– Alarmierung aller ehrenamtlichen Kolleginnen/Kollegen über die aPager App
– Einsatzdarstellung auf den Alarmmonitoren in allen Liegenschaften

Für den Bereich Rettungsdienst nutzen wir ausschließlich die Alarmierung über den Alarmmonitor (kein aPager).

Wir nutzen innerhalb unseres Netzwerkes 2 Server, welche redundant ausgelegt sind. Diese werden täglich gesichert und über einen SNMP Server überwacht (inkl. Status der Dienste, Verbindungen etc.).

Die Vernetzung der Alarmmonitore erfolgt im Hausnetz bzw. in die Liegenschaften im Stadtgebiet über VPN.

Als Alarmierungssignal nutzen wir für die primäre Alarmierung die WDX3 Schnittstelle von ISE. In der Redundanz alarmiert eine DiCal RED Box.
Ferner werten wir angesteuerte Kontakte der Kreisleitstelle über unsere SPS Anlage aus und könnten somit auch im Notfall über diesen Weg alarmieren.

Mehrwert bei der Alarmierung

Es erfolgt mittlerweile frühzeitig eine Überprüfung der Rückmeldungen über aPager auf den Alarmmonitoren und in der App selbst. Über diesen Weg entscheidet frühzeitig der B-Dienst über eine eventuelle Nachalarmierung der Einheiten.

Insbesondere bei der Alarmierung des Rettungsdienst erfolgt sehr häufig ein Blick auf die Alarmierungsansicht bzw. auf die Karte des Einsatzortes. Die Mitarbeiter verspüren hierüber eine deutliche Erleichterung bei der Anfahrt zum Einsatzort, da im Vorfeld die Lage der Adresse bekannt ist.

Vorteile unserer Plattform

– Auswertung der Rückmeldung bei einer Alarmierung
– sichere Alarmierung (Verschlüsselung, eigene Server im sicheren Netz)
– schnelle Alarmierung der Einsatzkräfte
– hohe Informationsübermittlung bereits bei der Alarmierung (Karte, Hydranten, alarmierte Einsatzmittel)

“Das System läuft äußert zuverlässig und stabil. Wir freuen uns über weitere Projekte, welche wir in Zukunft umsetzen können.”

Hauptwache der FF Hürth

24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr mit FE2

“Am Wochenende vom 28. auf den 29. Juli veranstaltete die Übungsgruppe Poppenweiler / Neckarweihingen der Jugendfeuerwehr Ludwigsburg ein 24-Stunden Feuerwehrwochenende. Insgesamt 15 Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren führten inszenierte Einsätze zu Bränden, Verkehrsunfällen und nächtlicher Personensuche während dieser 24-Stunden-Übung durch. In theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten wurden den Jugendlichen feuerwehrtechnisches Wissen vermittelt und bereits Erlerntes gefestigt. Zwischendurch wurden Spiele und Wettbewerbe – mit und ohne – feuerwehrtechnischen Geräten veranstaltet. Außerdem stellten sich 7 Jugendliche der Herausforderung das Abzeichen Jugendflamme 1 abnehmen zu lassen – Mit Erfolg.

Damit die Einsätze noch realistischer wirken, wurde der in der Feuerwehr vorhandene AlarmMonitor 4 in einer angepassten Version auch für die Jugendfeuerwehr verwendet. Somit wurden die Jugendlichen über einen Alarmgong mit anschließender Durchsage mit Stichwort und Alarmtext alarmiert und konnten auf einem Monitor in der Fahrzeughalle alle wichtigen Details des Einsatzes, wie Einsatzstichwort, Alarmtext, Ort und alarmierte Fahrzeuge einsehen. Zusätzlich wurden die Betreuer noch über die App aPager PRO, welche ebenfalls bereits verwendet wird, alarmiert. Somit hatten diese auch alle wichtigen Informationen immer dabei.

Der AlarmMonitor 4 wurde auf einem Laptop unter Windows 7, welcher per HDMI an den Monitor angeschlossen wurde, betrieben. Somit mussten auf dem vorhandenen System keine Änderungen vorgenommen werden. Außerdem war das System somit mobil und mussten nicht erst umständlich aufgebaut und eingerichtet werden. Die Alarme wurden über das Webinterface des FE2 Servers ausgelöst, und per Connect-Dienst an den AlarmMonitor übergeben. Da der Rechner, auf welchem der FE2 Server lief, per Portfreigabe auch über das Internet erreichbar war, konnten die Alarme auch aus der Ferne ausgelöst werden. Dies war besonders praktisch, da man den Alarm somit auch von der Einsatzstelle auslösen konnte und nicht erst im Gerätehaus Bescheid geben musste, dass dort der Alarm ausgelöst wird.”

Der Text und die Bilder dieses Artikels wurden uns freundlicherweise von der Übungsgruppe Poppenweiler / Neckarweihingen der Feuerwehr Ludwigsburg zur Verfügung gestellt.