Kundenvorstellungen

24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr mit FE2

„Am Wochenende vom 28. auf den 29. Juli veranstaltete die Übungsgruppe Poppenweiler / Neckarweihingen der Jugendfeuerwehr Ludwigsburg ein 24-Stunden Feuerwehrwochenende. Insgesamt 15 Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren führten inszenierte Einsätze zu Bränden, Verkehrsunfällen und nächtlicher Personensuche während dieser 24-Stunden-Übung durch. In theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten wurden den Jugendlichen feuerwehrtechnisches Wissen vermittelt und bereits Erlerntes gefestigt. Zwischendurch wurden Spiele und Wettbewerbe – mit und ohne – feuerwehrtechnischen Geräten veranstaltet. Außerdem stellten sich 7 Jugendliche der Herausforderung das Abzeichen Jugendflamme 1 abnehmen zu lassen – Mit Erfolg.

Damit die Einsätze noch realistischer wirken, wurde der in der Feuerwehr vorhandene AlarmMonitor 4 in einer angepassten Version auch für die Jugendfeuerwehr verwendet. Somit wurden die Jugendlichen über einen Alarmgong mit anschließender Durchsage mit Stichwort und Alarmtext alarmiert und konnten auf einem Monitor in der Fahrzeughalle alle wichtigen Details des Einsatzes, wie Einsatzstichwort, Alarmtext, Ort und alarmierte Fahrzeuge einsehen. Zusätzlich wurden die Betreuer noch über die App aPager PRO, welche ebenfalls bereits verwendet wird, alarmiert. Somit hatten diese auch alle wichtigen Informationen immer dabei.

Der AlarmMonitor 4 wurde auf einem Laptop unter Windows 7, welcher per HDMI an den Monitor angeschlossen wurde, betrieben. Somit mussten auf dem vorhandenen System keine Änderungen vorgenommen werden. Außerdem war das System somit mobil und mussten nicht erst umständlich aufgebaut und eingerichtet werden. Die Alarme wurden über das Webinterface des FE2 Servers ausgelöst, und per Connect-Dienst an den AlarmMonitor übergeben. Da der Rechner, auf welchem der FE2 Server lief, per Portfreigabe auch über das Internet erreichbar war, konnten die Alarme auch aus der Ferne ausgelöst werden. Dies war besonders praktisch, da man den Alarm somit auch von der Einsatzstelle auslösen konnte und nicht erst im Gerätehaus Bescheid geben musste, dass dort der Alarm ausgelöst wird.“

Der Text und die Bilder dieses Artikels wurden uns freundlicherweise von der Übungsgruppe Poppenweiler / Neckarweihingen der Feuerwehr Ludwigsburg zur Verfügung gestellt.

Neue Zusatzalarmierung in der VG Oberes Glantal

Aus Drei wird Eins: Verbandsgemeinde Oberes Glantal

Oberes Glantal

Ortsgemeinden der VG Oberes Glantal

Zum 01.01.2017 entstand die rheinland-pfälzische Verbandsgemeinde Oberes Glantal mit rund 30.000 Einwohnern durch Fusion der Verbandsgemeinden Glan-Münchweiler, Schönenberg-Kübelberg und Waldmohr. Die neue Verbandsgemeinde unterhält Freiwillige Feuerwehren in 22 der insgesamt 23 Gemeinden mit insgesamt fast 500 Mitgliedern.

Die Verbandsgemeinden Glan-Münchweiler und Waldmohr setzten bereits vor der Fusion auf die Zusatzalarmierung mittels firEmergency. Teilweise schon ab der ersten Minute, als sich das System noch „Alarmtool“ nannte. Einheiten, die hauptsächlich über Sirene alarmiert werden, waren seitdem mit einer zuverlässigen Zusatzalarmierung ausgestattet. Daher war es nach der Fusion der logische Schritt, das System für die gesamte neu gebildete Verbandsgemeinde einzusetzen. Das neue FE2-System hat in diesem Zug die alten firEmergency 1 Lizenzen abgelöst. Die Bedarfe wurden erfasst und die Lizenz entsprechend konfiguriert, so dass alle Einheiten, aber auch Alarmmonitore für die drei Stützpunktwehren und Apps für die Einsatzleitwagen abgedeckt sind. Der Master-Slave-Betrieb an zwei Standorten gewährleistet eine zuverlässige Alarmierung im Falle eines Systemausfalls.

Flexible Pipelines und viele Eingangsquellen

Rund 450 Funk-Alarmierungen jährlich werden in das System eingespeist. Bereits zu firEmergency-Zeiten wurden die analogen Alarmierungen durch eine Eigenentwicklung um die Einsatzinformationen aus der Einsatz-Mail der Leitstelle angereichert und als Digitalalarm mit Alarmtext in die FE-Software eingeführt. Dabei war auch für Abstimmungen (Aufbau der E-Mail, Versandprioritäten, Problemlösungen, …) stets eine enge Kooperation mit dem zuständigen Administrator der Integrierten Leitstelle in Kaiserslautern hilfreich.

Neben den Einsatzalarmierungen wurden und werden nach und nach weitere nützliche Dienste angebunden und ausgewertet. So werden am Standort Glan-Münchweiler zum Beispiel auch bei Alarmierung die Haus-Alarm-Beleuchtung eingeschaltet (über Dämmerungsschalter nur bei Dunkelheit). Weiterhin wird die Einbruchmeldeanlage parallel zur weiteren Verarbeitung ausgewertet oder aber am Standort Waldmohr nach einem Alarmeingang der Funk für die Durchsage der Leitstelle automatisch mehrere Sekunden über die ELA wiedergegeben.

Dank der vielfältigen Alarmeingänge und flexibel gestaltbaren Pipelines können zum Beispiel folgende Anforderungen stets erfüllt werden:

  • Externe Einspeisung aus verschiedenen Quellen
  • Hochfahren weiterer Arbeitsplätze über Wake-on-Lan bei größeren Ereignissen (stichwortabhängig)
  • Einschalten von Monitoren bei Alarmeingängen
  • Benachrichtigungen bei Störmeldungen der Haustechnik oder Stromausfall
  • u. v.m.

AM4 als Infomonitor mit eigener Ausgestaltung

Kürzlich wurde am Standort Glan-Münchweiler ein weiterer Alarmmonitor4 mit dem empfohlenen Großdisplay von iiyama im Foyer installiert. Durch die Anbindung der Einbruchmeldeanlage wird dieser nun bei Anwesenheit automatisch eingeschaltet und bei Verlassen wieder abgeschaltet. Neben der großen Alarmanzeige werden auch außerhalb von Alarmen verschiedene Perspektiven zur Darstellung von Informationen genutzt. Sehr spezielle Anforderungen und Ideen – beispielsweise die Anzeige der aktuellen Feuerwehr-News der Seite www.feuerwehr.de – werden meist mit Webseiten-Views und eigenen Skripten realisiert:

Eigens erstellte Webskripte zur Auswertung von feuerwehr.de-News.
Über den QR-Code gelangt man zum jeweiligen vollständigen Artikel.

Aktuell offene Punkte sind noch:

  • Webskript zur Anzeige einer zufälligen Feuerwehr-Aufgabe/Frage an jedem Übungsabend mit Auflösung nach der Übung und in der kommenden Woche. Es wurden bereits viele Fragen und Aufgaben durch die Mitglieder beigesteuert, wie zum Beispiel: „Auf welchem Fahrzeug ist das Mehrgasmessgerät verladen? Was ist bei der Bedienung zu beachten?“ oder aber „Befestige einen Mastwurf am Hochregal (1 x vertikal, 1 x horizontal)“
  • Durchlaufende Anzeige aller in einem Ordner angelegten PDF- und Bilddateien

So steht einer individuellen Gestaltung nichts im Wege und die Ausgestaltung des Gesamtsystems wächst nicht zuletzt auch durch die vielen herangetragenen Ideen der Nutzer!

Auch mit Digitalalarm bestens gerüstet

Die Fusion war die passende Gelegenheit, im Zuge der Zusammenführung auf das FE2-System umzusteigen. Eine zuverlässige Zusatzalarmierung der vielen Mitglieder ist aber auch dank der Schnittstellen für den anstehenden Ausbau des Digitalalarms weiterhin gegeben. Dann können einige Eigenentwicklungen, die in vielen Stunden implementiert worden sind, abgelöst werden. Aber kein Wehmut: Wir freuen uns auf viele weitere, moderne und spannende Projekte und Updates mit dem und innerhalb des System(s).

Fakten zu FE2 in der Feuerwehr VG Oberes Glantal

  • 22 Wehren mit 52 Fahrzeugen
  • 483 Mitglieder, davon derzeit 332 mit aPager versorgt
  • Betrieb von FE2 an zwei Standorten (Master/Slave)
  • Auswertung der analogen Alarmierung mittels BosMon
  • Aufruf eines eigenen Softwaretools zur Auswertung von Alarmmails der ILS
  • Aufruf von FE2 mit Schleife und Einsatztext aus der Alarmmail
  • Anbindung weiterer Technik und Dienste über Eigenentwicklungen
  • 3 Stützpunktwehren mit jeweils mehreren AM4

Hinweis:

Dieser Text wurde uns von der VG Oberes Glantal bereitgestellt.

Flughafen Bremen

Alarmvisualisierung im Flughafen Bremen

Der AlarmMonitor 4 gehört wohl zu den flexibelsten Systemen zur Visualisierung von Einsätzen im BOS Umfeld. Auch wenn wir damit nahezu alle Anforderungen unserer Kunden erfüllen können, gibt es immer wieder vereinzelte Funktionen, welche der AM4 so noch nicht kann. Für den Flughafen Bremen haben wir nun den AM4 um eine neue Ansicht erweitert.

Der Flughafen Bremen hat knapp 2,5 Millionen Passagiere pro Jahr und gehört damit zu den Top 15 Flughäfen in Deutschland. Der Flughafen selbst besitzt zwei Runways, welche je nach Wetterlage in Betrieb sind.

Die Flughafenfeuerwehr Bremen selbst muss je nach aktivem Runway unterschiedliche Bereitstellungsräume im Einsatzfall anfahren. Die Anforderung an uns als Hersteller war es nun, diese Informationen in den AM4 zu integrieren, um damit der Feuerwehr wichtige Hinweise bei Ausrücken zu geben.

AlarmMonitor Flughafen Bremen

AlarmMonitor Flughafen Bremen

Welche Runway aktiv ist, hängt oftmals von den Wetterbedingungen ab. Daher stellt der DWD hier entsprechende Informationen dem Flughafen zur Verfügung. Diese wird vom AM4 selbstständig ausgewertet und für die Anzeige auf dem AM4 aufbereitet.

Mit relativ geringem Aufwand konnte hier eine neue Ansicht geschaffen werden, welche speziell auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten ist. Benötigen Sie auch eine individuelle Anpassung unserer Produkte? Wenden Sie sich direkt an uns für eine gemeinsame Absprache zur Umsetzung Ihrer Projekte!

AlarmMonitor Flughafen Bremen

AlarmMonitor Flughafen Bremen

Alle Bilder sind Eigentum des Flughafen Bremens.