Kundenvorstellungen

Skalierbare Lösungen mit FE2

FE2 ist eine zentrale Software-Plattform, welche nach dem einfachen EVA Prinzip arbeitet. Alarmierungen werden im Eingang entgegen genommen, innerhalb von FE2 verarbeitet und anschließend auf verschiedenen Geräte ausgegeben. Viele unsere Kunden nutzen FE2 in einem sehr kleinen und lokalen Umfeld. Oftmals nur zur Zusatzalarmierung von wenigen Dutzend Personen.

Das FE2 viel mehr Leisten kann, als eine Zusatzalarmierung für eine Organisation abzubilden, zeigen viele verschiedene Kundeninstallationen in ganz Deutschland. Exemplarisch möchten wir an einem Beispiel aufzeigen, was eine zentrale Plattform für einen ganzen Landkreis leisten kann und welche Vorteile sowohl die einzelnen Feuerwehren, als auch die alarmierende Stelle haben.

Abb. 1: Architekur

Abbildung 1 zeigt die grundsätzliche Architektur einer landkreisweiten Umsetzung unseres FE2 Systems. Im Zentrum steht hier ein FUJITSU Server mit Windows Server 2012 an einer zentralen Stelle innerhalb des Landkreises. Dieser Rechner empfängt Alarmierungen über ein angeschlossenes analoges Funkgerät und einer integrierten Fax-Karte. Angeschlossen sind alle Systeme an einer USV um bei einem Stromausfall den sicheren Betrieb (falls Internet vorhanden) oder das sichere Runterfahren gewährleisten zu können.

Jede teilnehmende Feuerwehr erhält einen eigenen FE2 Benutzer, welchem seine analogen Schleifen als Einheiten zugeordnet worden sind. Gleichzeitig erhält jeder Benutzer eine eigene Fax Einheit, welche im Alarmfall das Einsatzfax erhält.

Die Zuordnung vom Einsatzfax zur alarmierten Feuerwehr geschieht an Hand der Dispositionsliste auf dem Fax (Whitelist) bzw. der zeitlich zugehörigen analogen Alarmierung (Alarmverteilung). Somit kann sichergestellt werden, dass jede Feuerwehr nur Ihre zugehörigen analogen Alarmierungen enthält und kein Fax an die falsche Stelle verteilt wird.

Über die Weboberfläche kann jede Feuerwehr sich selbst verwalten. Die Administration erfolgt als Dienstleistung zentral über uns. Ohne weiteren Hardware Aufwand auf Seiten der Feuerwehr kann somit bereits sehr leicht die zweistufige Zusatzalarmierung (Alarmauslösung durch analoge Alarmierung, Einsatzinformationen via Einsatzfax als Info Alarm) mit aPager PRO und dem aMobile umgesetzt werden.

Für die leichte Ansteuerung des AlarmMonitor 4 (AM4) in den Gerätehaus (falls gewünscht), wird das neue Push-Verfahren Connect für den AM4 verwendet. Hiermit lassen sich entfernte AM4s ohne komplizierte Konfiguration direkt ansteuern. Eine Port-Weiterleitung, dynamische IP oder VPN ist nicht mehr notwendig.

Vorteile dieser Lösung für die einzelne Feuerwehr:

  • Keine eigene Hardware notwendig (außer bei Nutzung AM4)
  • Sicherer Betrieb mit Wartung von uns
  • Keine komplizierte Einrichtung der Fax Erkennung
  • Schnellere Alarmierung dank zentralem Fax
  • Nutzung eines AM4s ohne komplizierte Netzwerkstruktur
  • Bezahlung nur nach Nutzung mit uns als Rechnungssteller

Auch die Leitstelle hat bei solch einer zentralen Lösung Vorteile:

  • Zentraler Ansprechpartner bei Zusatzalarmierung
  • Verringerter Fax Versand: Pro Einsatz wird im besten Fall nur noch ein einziges Fax benötigt, welches anschließend von FE2 weiter verteilt wird. Somit ist die Leitstelle wieder schneller frei beim Fax Versand

Sollten auch Sie Interesse an gemeinsamen organisations-übergreifenden Lösungen haben, dürfen Sie sich gerne jederzeit an uns wenden.

Freiwillige Feuerwehr Roßbach

Der nachfolgende Artikel beschreibt den Aufbau der Freiwilligen Feuerwehr Roßbach. Den gesamten Artikel mit allen weiteren Details und Ablaufplänen gibt es direkt auf der Seite der Freiwilligen Feuerwehr Roßbach.

„Die Freiwilligen Feuerwehren im Grund werden per Sirene alarmiert. Da eine Informationsweitergabe hierdurch nicht möglich ist, wird seit Juli 2016 ein hochmodernes Alarmsystem eingesetzt, welches uns durch die Gemeinde Leidersbach ermöglicht wurde. Dieses System löste unsere bis dahin im Einsatz befindliche Handyalarmierung ab.

Ein Auswertungscomputer nimmt jeden Alarm über mehrere Alarmwege von der Leitstelle entgegen. Die verschiedenen Wege dienen der Sicherheit, falls ein Alarmweg einmal ausfallen sollte. Über einen großen Monitor wird der Alarm in unserem Gerätehaus visualisiert. Gleichzeitig erhalten alle Kameraden den Alarm auf ihr Smartphone und können dort eine Rückmeldung abgeben, ob Sie am Einsatz teilnehmen, verhindert sind oder später kommen. Inhalte auf dem Smartphone und dem Monitor: Adresse anhand Koordinaten der Leitstelle, Stichwort, Stichwort-Zusatz, Zusatz-Bemerkung, Mitalarmierte Feuerwehren und die in der nähe der Einsatzstelle befindlichen Hydranten. Zudem erfolgt ein Alarmgong mit anschließender Durchsage des Alarmtextes.

(…)

Durch eine eigene Entwicklung wird bei jeder Sirenenalarmierung vom Alarmserver die Rückmeldungen überwacht. Sobald der erste Kamerad gemeldet hat, das er am Einsatz Teilnimmt wird das Garagentor geöffnet und die Innen- und Außenbeleuchtung wird aktiviert. Somit stellen wir einen gewährleisteten Zugang zum Gerätehaus sicher, auch wenn nicht jeder einen Schlüssel für die Schließanlage  hat. Und dank der Beleuchtung steigern wir die Sicherheit bei Nacht erheblich.“

Hier geht es zum gesamten Artikel…

Freiwillige Feuerwehr Roßbach