Verbesserung der Push-Infrastruktur

In den letzten Wochen haben wir uns intensiv mit der Verbesserung unserer Push-Infrastruktur beschäftigt. Ziel hierbei war es, die Verzögerung beim Versand der Push-Meldungen selbst bei hoher Last so gering als möglich zu halten.

Dank unserer Echtzeit-Überwachung haben wir unsere Infrastruktur jederzeit im Blick

Dank einiger größeren Verbesserungen haben wir es geschafft, dass durchschnittlich der Versand von FE2 bis zur Übergabe an den Push-Dienst 236 Millisekunden benötigt. Hierbei spielt es keine Rolle ob 10 oder hunderte Empfänger gleichzeitig alarmiert werden sollen. Selbst zu Zeiten mit hohem Durchsatz (beispielsweise Samstag um Punkt 12:00 Uhr) bleibt dieser Wert konstant und nur 0,3% der Empfänger müssen mehr als 10 Sekunden auf Zustellung der Nachricht warten.

Um einige Probleme bei Zustellung vor allem auf älteren iOS Geräten zu beheben, arbeiten wir momentan fleißig an der Umsetzung von „Kritischen Alarmen“ bei iOS. Diese zur Anzeige zur Benachrichtigung zu nutzen ist relativ simpel. Allerdings müssten wir für diese einfache Darstellung die anzuzeigenden Daten (im Gegensatz zu jetzt) unverschlüsselt an Apple übertragen. Das wollen wir natürlich vermeiden, da diese Informationen weiterhin verschlüsselt bleiben sollen. Daher nutzen wir in Zukunft die Vorteile der Kritischen Alarme in Zusammenarbeit mit unserer Ende-zu-Ende Verschlüsselung! Im Gegensatz zu anderen Anbietern können wir dann diese Funktion nutzen und unterbinden gleichzeitig die Übergabe der Alarmdaten im Klartext an Apple!

Ein öffentlicher Beta-Test ist heute gestartet worden, mit welchem die grundsätzliche Funktion für all die genutzt werden kann, welche Probleme bei der Zustellung haben.

Tester können sich wie gewohnt im Forum unter folgendem Link melden: iOS Critical Alerts: Neuer Push-Mechanismus jetzt testbar.