Kundenvorstellung

Zusatzalarmierung im Krankenhaus St. Joseph Stift in Bremen

In diesem Artikel möchten wir einen Kunden unseres Resellers „FL-Alarmierungstechnik“ vorstellen. Texte und Bilder wurden uns von diesem zur Verfügung gestellt.

Informationen zum St. Joseph Stift und erste Ideen zur neuen Alarmierung

Das Krankenhaus St. Joseph Stift in Bremen ist das erste Krankenhaus in Bremen, welches seit April 2020 die Alarmierung der Alamos GmbH aktiv nutzt und über die Software FE2 in Verbindung mit der „aPager Pro“ App die Klinikmitarbeiter schnell und sicher alarmieren kann.

Bereits 2017 wurde intern angefangen, den Alarmplan vom Krankenhaus neu auszuarbeiten und aufzubauen. In dem damaligen Arbeitskreis kam dann zusätzlich die Idee auf, auch die Alarmierungswege für sämtliche Mitarbeiter neu zu strukturieren und die Alarmierung so im Ernstfall deutlich zu beschleunigen. Bisher wurde das benötigte Personal mit einfachen Telefonketten angerufen und so einzeln alarmiert.

Ein Mitarbeiter aus dem Arbeitskreis, welcher die Zusatzalarmierung der Alamos GmbH von der Freiwilligen Feuerwehr her kannte, brachte den Vorschlag in die Arbeitsgruppe ein, die Alarmierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls über FE2 und die „aPager PRO“ App zu realisieren. So kam es am 22.03.2018 zu einem ersten Treffen zwischen der FL-Alarmierungstechnik und dem Arbeitskreis des St. Joseph Stiftes. Hier wurden erste Ideen und Möglichkeiten besprochen, wie eine mögliche Umsetzung in einem Krankenhaus aussehen könnte.

In einigen weiteren Treffen, vielen Telefonaten und E-Mails wurde dann an dieser Idee der Alarmierung weitergearbeitet. Nachdem ein grobes Konzept für die neue Art der Alarmierung erarbeitet war, wurde dieses Konzept dem Krankenhaus-Direktorium vorgestellt. Auch hier bekamen wir ein positives Feedback, sodass wir mit den Planungen und der Umsetzung fortfahren konnten.

Datenschutz

Ein großes Thema galt vor allem dem Datenschutz und der Datensicherheit. FE2 als Serversoftware musste in die kritische Netzwerkstruktur eines Krankenhauses eingebunden werden. Dieses war für uns als Firma in diesem Umfang komplettes Neuland. Zusammen mit der zuständigen IT und den nötigen Unterlagen der Alamos GmbH wurden hier zusammen sämtliche Anforderungen erfüllt, so dass die Software ohne Probleme im Netzwerk eingebunden werden konnte.

Erster Probebetrieb

Am 01.07.2019, über ein Jahr nach den ersten Planungen, fand ein vierwöchiger Probebetrieb für 25 Mitarbeiter des St. Joseph Stiftes statt. In diesem Probebetrieb sollte ermittelt werden, zu welcher Tages / Nachtzeit die Mitarbeiter erreichbar sind und wie viele im Realfall dem Krankenhaus zusätzlich zur Verfügung stehen würden.

In der Zeit des Probebetriebs zeigten sich dann auch ein paar Dinge, die in FE2 noch angepasst werden mussten. So war es wichtig, dass der Server Windows-Dienst tauglich wird, die manuelle Alarmauslösung vereinfacht wird und das Adressbuch mit seinen Alarmgruppen eine neue Gestaltung bekommt, da die Datenpflege bei über 60 verschiedenen Alarmgruppen dann doch relativ unübersichtlich wurde. All diese Punkte wurden als Wunsch an die Alamos GmbH weitergeleitet. Hier sei erwähnt, dass all diese Wünsche kostenlos umgesetzt wurden, Einzug in die aktuellen Updates gefunden haben und somit auch vielen anderen Kunden zur Verfügung stehen.

Ist-Stand

Die Alarmierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beruht auf einer freiwilligen Basis. So wurde über die Gehaltsabrechnungen ein Infoschreiben ausgegeben, worin die Mitarbeiter/innen Informationen fanden und die benötigten Daten für eine Alarmierung angeben konnten. Die Alarmierung soll in Zukunft genutzt werden, wenn aufgrund eines größeren Schadenfalls, zum Beispiel eine MANV-Lage, das Klinikpersonal schnell aufgestockt werden muss.

Hier ist die Rückmeldefunktion ein echter Mehrwert. Innerhalb kürzester Zeit, stehen genaue Daten zur Verfügung, mit wie viel Personal aus welchen Abteilungen zusätzlich zu rechnen ist. So können innerhalb kürzester Zeit neue Kapazitäten entsprechend weitergemeldet werden.

Das St. Joseph Stift verfügt über 800 Mitarbeiter. In dem Alarmierungssystem wurden über 65 verschiedene Alarmgruppen eingepflegt, welche einzeln oder gesammelt alarmiert werden können. Die Alarmauslösung erfolgt von berechtigten Mitarbeitern und zugelassenen PCs, welche dann auch Zugriff auf die aktuellen Rückmeldungen haben.

Danksagung

Wir möchten uns ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen seitens des St. Joseph Stiftes bedanken. Einem kleinen, jungen Unternehmen die Chance zu geben, dieses Projekt so umsetzen zu dürfen ist nicht selbstverständlich. Wir konnten an und mit diesem Projekt wachsen und haben gelernt, dass auch größere Projekte, auch wenn sie eine Zeit lang dauern, für uns keine größeren Probleme darstellen.

Ein großer Dank geht aber auch an die Alamos GmbH, die zu jeder Zeit die nötigen Unterlagen zur Verfügung gestellt und vor allem alle Kundenwünsche komplett kostenlos umgesetzt haben.

Und eines steht schon fest, es wird nicht das letzte Krankenhaus gewesen sein, drei weitere stehen schon in den Startlöchern!

In Zeiten wie diesen hoffen wir besonders, dass die Alarmierung hier nicht so häufig benötigt wird. Aber wenn doch, dass vielen Menschen durch die schnelle und gezielte Alarmierung schnellstmöglich geholfen werden kann.

Erfahrungsbericht der Feuerwehr Hürth

In diesem Artikel möchten wir die Feuerwehr in Hürth vorstellen, welche bereits seit einigen Jahren treuer Kunde unserer Lösungen sind. Die Bilder und Texte wurden uns freundlicherweise von der Feuerwehr Hürth zur Verfügung gestellt und wurden nicht abgeändert.

Über die Feuerwehr in Hürth

Im Bereich Brandschutz stehen den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Hürth rund um die Uhr eine hauptamtliche Wachbesatzung sowie zwei Löschzüge bereit. In den beiden Löschzügen verrichten rund 150 Feuerwehrfrauen und -männer ihren ehrenamtlichen Dienst. 65 Mädchen und Jungen sind darüber hinaus in der Jugendfeuerwehr sowie 25 Mädchen und Jungen in der „Mini-Feuerwehr“ aktiv. Im Stadtgebiet sind durch die hauptamtliche Wache durchschnittlich 11 Feuerwehreinsätze pro Tag zu bewältigen. Die ehrenamtlichen Löschzüge unterstützen bei Bedarf.

Im Rettungswesen verfügt der Rettungsdienst der Stadt Hürth über drei Rettungswagen im 24-Stunden-Dienst, ein Rettungswagen im 12-Stunden-Dienst sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug im 24-Stunden-Dienst. Alle Fahrzeuge werden im Regelrettungsdienst des Rhein-Erft-Kreises eingesetzt.

Die Feuerwehr Hürth leistet im Bereich des Rettungsdienstes jährlich rund 10.500 Notfalleinsätze und führt als anerkannte Lehrrettungswache jährlich Aus- und Fortbildungen durch.

Beweggründe zur Einführung einer redundanten Alarmierung

Die bewährte 2m Alarmierung über Funkmeldeempfänger sollte aufgewertet werden. Seither gab es keine Möglichkeit, Rückmeldungen der ehrenamtlichen Kollegen zu erhalten, ob diese tatsächlich bei einer Alarmierung das Gerätehaus oder die Hauptwache anfahren.

Weiterhin sollten wichtige Informationen zum Einsatz auf Einsatzmonitoren angezeigt werden, um so eine bestmögliche Information bereitzustellen.

Umsetzung und Realisierung

Wir führten hierzu schon in den Anfangszeiten des FE1 Servers die aPager Alarmierung ein, um so die 2m FME Alarmierung zu unterstützen.

– Verarbeitung des Alarmierungssignals der Kreisleitstelle
– Aufbereitung des Alarmierungssignals und Ausgabe über den FE1/2 Server
– Alarmierung aller ehrenamtlichen Kolleginnen/Kollegen über die aPager App
– Einsatzdarstellung auf den Alarmmonitoren in allen Liegenschaften

Für den Bereich Rettungsdienst nutzen wir ausschließlich die Alarmierung über den Alarmmonitor (kein aPager).

Wir nutzen innerhalb unseres Netzwerkes 2 Server, welche redundant ausgelegt sind. Diese werden täglich gesichert und über einen SNMP Server überwacht (inkl. Status der Dienste, Verbindungen etc.).

Die Vernetzung der Alarmmonitore erfolgt im Hausnetz bzw. in die Liegenschaften im Stadtgebiet über VPN.

Als Alarmierungssignal nutzen wir für die primäre Alarmierung die WDX3 Schnittstelle von ISE. In der Redundanz alarmiert eine DiCal RED Box.
Ferner werten wir angesteuerte Kontakte der Kreisleitstelle über unsere SPS Anlage aus und könnten somit auch im Notfall über diesen Weg alarmieren.

Mehrwert bei der Alarmierung

Es erfolgt mittlerweile frühzeitig eine Überprüfung der Rückmeldungen über aPager auf den Alarmmonitoren und in der App selbst. Über diesen Weg entscheidet frühzeitig der B-Dienst über eine eventuelle Nachalarmierung der Einheiten.

Insbesondere bei der Alarmierung des Rettungsdienst erfolgt sehr häufig ein Blick auf die Alarmierungsansicht bzw. auf die Karte des Einsatzortes. Die Mitarbeiter verspüren hierüber eine deutliche Erleichterung bei der Anfahrt zum Einsatzort, da im Vorfeld die Lage der Adresse bekannt ist.

Vorteile unserer Plattform

– Auswertung der Rückmeldung bei einer Alarmierung
– sichere Alarmierung (Verschlüsselung, eigene Server im sicheren Netz)
– schnelle Alarmierung der Einsatzkräfte
– hohe Informationsübermittlung bereits bei der Alarmierung (Karte, Hydranten, alarmierte Einsatzmittel)

„Das System läuft äußert zuverlässig und stabil. Wir freuen uns über weitere Projekte, welche wir in Zukunft umsetzen können.“

Hauptwache der FF Hürth

24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr mit FE2

„Am Wochenende vom 28. auf den 29. Juli veranstaltete die Übungsgruppe Poppenweiler / Neckarweihingen der Jugendfeuerwehr Ludwigsburg ein 24-Stunden Feuerwehrwochenende. Insgesamt 15 Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren führten inszenierte Einsätze zu Bränden, Verkehrsunfällen und nächtlicher Personensuche während dieser 24-Stunden-Übung durch. In theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten wurden den Jugendlichen feuerwehrtechnisches Wissen vermittelt und bereits Erlerntes gefestigt. Zwischendurch wurden Spiele und Wettbewerbe – mit und ohne – feuerwehrtechnischen Geräten veranstaltet. Außerdem stellten sich 7 Jugendliche der Herausforderung das Abzeichen Jugendflamme 1 abnehmen zu lassen – Mit Erfolg.

Damit die Einsätze noch realistischer wirken, wurde der in der Feuerwehr vorhandene AlarmMonitor 4 in einer angepassten Version auch für die Jugendfeuerwehr verwendet. Somit wurden die Jugendlichen über einen Alarmgong mit anschließender Durchsage mit Stichwort und Alarmtext alarmiert und konnten auf einem Monitor in der Fahrzeughalle alle wichtigen Details des Einsatzes, wie Einsatzstichwort, Alarmtext, Ort und alarmierte Fahrzeuge einsehen. Zusätzlich wurden die Betreuer noch über die App aPager PRO, welche ebenfalls bereits verwendet wird, alarmiert. Somit hatten diese auch alle wichtigen Informationen immer dabei.

Der AlarmMonitor 4 wurde auf einem Laptop unter Windows 7, welcher per HDMI an den Monitor angeschlossen wurde, betrieben. Somit mussten auf dem vorhandenen System keine Änderungen vorgenommen werden. Außerdem war das System somit mobil und mussten nicht erst umständlich aufgebaut und eingerichtet werden. Die Alarme wurden über das Webinterface des FE2 Servers ausgelöst, und per Connect-Dienst an den AlarmMonitor übergeben. Da der Rechner, auf welchem der FE2 Server lief, per Portfreigabe auch über das Internet erreichbar war, konnten die Alarme auch aus der Ferne ausgelöst werden. Dies war besonders praktisch, da man den Alarm somit auch von der Einsatzstelle auslösen konnte und nicht erst im Gerätehaus Bescheid geben musste, dass dort der Alarm ausgelöst wird.“

Der Text und die Bilder dieses Artikels wurden uns freundlicherweise von der Übungsgruppe Poppenweiler / Neckarweihingen der Feuerwehr Ludwigsburg zur Verfügung gestellt.

Neue Zusatzalarmierung in der VG Oberes Glantal

Aus Drei wird Eins: Verbandsgemeinde Oberes Glantal

Oberes Glantal

Ortsgemeinden der VG Oberes Glantal

Zum 01.01.2017 entstand die rheinland-pfälzische Verbandsgemeinde Oberes Glantal mit rund 30.000 Einwohnern durch Fusion der Verbandsgemeinden Glan-Münchweiler, Schönenberg-Kübelberg und Waldmohr. Die neue Verbandsgemeinde unterhält Freiwillige Feuerwehren in 22 der insgesamt 23 Gemeinden mit insgesamt fast 500 Mitgliedern.

Die Verbandsgemeinden Glan-Münchweiler und Waldmohr setzten bereits vor der Fusion auf die Zusatzalarmierung mittels firEmergency. Teilweise schon ab der ersten Minute, als sich das System noch „Alarmtool“ nannte. Einheiten, die hauptsächlich über Sirene alarmiert werden, waren seitdem mit einer zuverlässigen Zusatzalarmierung ausgestattet. Daher war es nach der Fusion der logische Schritt, das System für die gesamte neu gebildete Verbandsgemeinde einzusetzen. Das neue FE2-System hat in diesem Zug die alten firEmergency 1 Lizenzen abgelöst. Die Bedarfe wurden erfasst und die Lizenz entsprechend konfiguriert, so dass alle Einheiten, aber auch Alarmmonitore für die drei Stützpunktwehren und Apps für die Einsatzleitwagen abgedeckt sind. Der Master-Slave-Betrieb an zwei Standorten gewährleistet eine zuverlässige Alarmierung im Falle eines Systemausfalls.

Flexible Pipelines und viele Eingangsquellen

Rund 450 Funk-Alarmierungen jährlich werden in das System eingespeist. Bereits zu firEmergency-Zeiten wurden die analogen Alarmierungen durch eine Eigenentwicklung um die Einsatzinformationen aus der Einsatz-Mail der Leitstelle angereichert und als Digitalalarm mit Alarmtext in die FE-Software eingeführt. Dabei war auch für Abstimmungen (Aufbau der E-Mail, Versandprioritäten, Problemlösungen, …) stets eine enge Kooperation mit dem zuständigen Administrator der Integrierten Leitstelle in Kaiserslautern hilfreich.

Neben den Einsatzalarmierungen wurden und werden nach und nach weitere nützliche Dienste angebunden und ausgewertet. So werden am Standort Glan-Münchweiler zum Beispiel auch bei Alarmierung die Haus-Alarm-Beleuchtung eingeschaltet (über Dämmerungsschalter nur bei Dunkelheit). Weiterhin wird die Einbruchmeldeanlage parallel zur weiteren Verarbeitung ausgewertet oder aber am Standort Waldmohr nach einem Alarmeingang der Funk für die Durchsage der Leitstelle automatisch mehrere Sekunden über die ELA wiedergegeben.

Dank der vielfältigen Alarmeingänge und flexibel gestaltbaren Pipelines können zum Beispiel folgende Anforderungen stets erfüllt werden:

  • Externe Einspeisung aus verschiedenen Quellen
  • Hochfahren weiterer Arbeitsplätze über Wake-on-Lan bei größeren Ereignissen (stichwortabhängig)
  • Einschalten von Monitoren bei Alarmeingängen
  • Benachrichtigungen bei Störmeldungen der Haustechnik oder Stromausfall
  • u. v.m.

AM4 als Infomonitor mit eigener Ausgestaltung

Kürzlich wurde am Standort Glan-Münchweiler ein weiterer Alarmmonitor4 mit dem empfohlenen Großdisplay von iiyama im Foyer installiert. Durch die Anbindung der Einbruchmeldeanlage wird dieser nun bei Anwesenheit automatisch eingeschaltet und bei Verlassen wieder abgeschaltet. Neben der großen Alarmanzeige werden auch außerhalb von Alarmen verschiedene Perspektiven zur Darstellung von Informationen genutzt. Sehr spezielle Anforderungen und Ideen – beispielsweise die Anzeige der aktuellen Feuerwehr-News der Seite www.feuerwehr.de – werden meist mit Webseiten-Views und eigenen Skripten realisiert:

Eigens erstellte Webskripte zur Auswertung von feuerwehr.de-News.
Über den QR-Code gelangt man zum jeweiligen vollständigen Artikel.

Aktuell offene Punkte sind noch:

  • Webskript zur Anzeige einer zufälligen Feuerwehr-Aufgabe/Frage an jedem Übungsabend mit Auflösung nach der Übung und in der kommenden Woche. Es wurden bereits viele Fragen und Aufgaben durch die Mitglieder beigesteuert, wie zum Beispiel: „Auf welchem Fahrzeug ist das Mehrgasmessgerät verladen? Was ist bei der Bedienung zu beachten?“ oder aber „Befestige einen Mastwurf am Hochregal (1 x vertikal, 1 x horizontal)“
  • Durchlaufende Anzeige aller in einem Ordner angelegten PDF- und Bilddateien

So steht einer individuellen Gestaltung nichts im Wege und die Ausgestaltung des Gesamtsystems wächst nicht zuletzt auch durch die vielen herangetragenen Ideen der Nutzer!

Auch mit Digitalalarm bestens gerüstet

Die Fusion war die passende Gelegenheit, im Zuge der Zusammenführung auf das FE2-System umzusteigen. Eine zuverlässige Zusatzalarmierung der vielen Mitglieder ist aber auch dank der Schnittstellen für den anstehenden Ausbau des Digitalalarms weiterhin gegeben. Dann können einige Eigenentwicklungen, die in vielen Stunden implementiert worden sind, abgelöst werden. Aber kein Wehmut: Wir freuen uns auf viele weitere, moderne und spannende Projekte und Updates mit dem und innerhalb des System(s).

Fakten zu FE2 in der Feuerwehr VG Oberes Glantal

  • 22 Wehren mit 52 Fahrzeugen
  • 483 Mitglieder, davon derzeit 332 mit aPager versorgt
  • Betrieb von FE2 an zwei Standorten (Master/Slave)
  • Auswertung der analogen Alarmierung mittels BosMon
  • Aufruf eines eigenen Softwaretools zur Auswertung von Alarmmails der ILS
  • Aufruf von FE2 mit Schleife und Einsatztext aus der Alarmmail
  • Anbindung weiterer Technik und Dienste über Eigenentwicklungen
  • 3 Stützpunktwehren mit jeweils mehreren AM4

Hinweis:

Dieser Text wurde uns von der VG Oberes Glantal bereitgestellt.

Flughafen Bremen

Alarmvisualisierung im Flughafen Bremen

Der AlarmMonitor 4 gehört wohl zu den flexibelsten Systemen zur Visualisierung von Einsätzen im BOS Umfeld. Auch wenn wir damit nahezu alle Anforderungen unserer Kunden erfüllen können, gibt es immer wieder vereinzelte Funktionen, welche der AM4 so noch nicht kann. Für den Flughafen Bremen haben wir nun den AM4 um eine neue Ansicht erweitert.

Der Flughafen Bremen hat knapp 2,5 Millionen Passagiere pro Jahr und gehört damit zu den Top 15 Flughäfen in Deutschland. Der Flughafen selbst besitzt zwei Runways, welche je nach Wetterlage in Betrieb sind.

Die Flughafenfeuerwehr Bremen selbst muss je nach aktivem Runway unterschiedliche Bereitstellungsräume im Einsatzfall anfahren. Die Anforderung an uns als Hersteller war es nun, diese Informationen in den AM4 zu integrieren, um damit der Feuerwehr wichtige Hinweise bei Ausrücken zu geben.

AlarmMonitor Flughafen Bremen

AlarmMonitor Flughafen Bremen

Welche Runway aktiv ist, hängt oftmals von den Wetterbedingungen ab. Daher stellt der DWD hier entsprechende Informationen dem Flughafen zur Verfügung. Diese wird vom AM4 selbstständig ausgewertet und für die Anzeige auf dem AM4 aufbereitet.

Mit relativ geringem Aufwand konnte hier eine neue Ansicht geschaffen werden, welche speziell auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten ist. Benötigen Sie auch eine individuelle Anpassung unserer Produkte? Wenden Sie sich direkt an uns für eine gemeinsame Absprache zur Umsetzung Ihrer Projekte!

AlarmMonitor Flughafen Bremen

AlarmMonitor Flughafen Bremen

Alle Bilder sind Eigentum des Flughafen Bremens.

Waldkindergarten Lohr

Besser informiert im Kindergarten

Der nachfolgende Artikel wurde ohne inhaltliche Änderung vom Waldkindergarten Lohr übernommen.

„Wir – der Waldkindergarten Lohr e.V.  (http://www.waldkindergarten-lohr.de/) – standen bislang vor dem Problem, dass wir Eltern oder andere Personengruppen teils wegen unvorhergesehener Ereignisse schnell benachrichtigen mussten. Bislang wurde dies durch die altmodische Telefonkette durchgeführt, was umständlich ist und  viel Zeit in Anspruch nimmt, da die Personen immer schwer zu erreichen waren (Arbeitsplatz o.ä.). Die Benachrichtigung nahm daher mehrere Stunden in Anspruch, kurzfristige Nachrichten waren nicht möglich.

Deshalb haben wir nach einer dauerhaften, zielorientierten Lösung gesucht und in FE2 gefunden.

Wir setzen FE2 seit Januar 2018 erfolgreich ein, um hauptsächlich die Eltern / Vorstand / Erzieherteam durch eine Push-Benachrichtigung in folgenden konkreten Fällen zu informieren:

  • Stattfinden des Kindergartentags in der Notunterkunft auf Grund von Sturmwarnung
  • Aufziehen eines Gewitters mit Anweisung, den Wald zu verlassen und die Notunterkunft aufzusuchen
  • Änderung des regulären Abholortes (wegen Ausflug / Gewitter)
  • Änderung der regulären Abholzeit (wegen Ausflug)
  • Ausfall Erzieherin – Ersatz / Aushilfe durch Eltern benötigt
  • Erinnerungen und sonstige Benachrichtigungen, die den Kindergartenalltag betreffen (Veranstaltungen, Mitbringen besonderer Dinge, etc.)

Um die Eltern der Kinder zu erreichen, haben wir für jedes Kind eine „taktische Gruppe“ mit der Bezeichnung des Vor- und Nachnamens des Kindes angelegt, denen die beiden Sorgeberechtigten / Eltern zugewiesen sind. Der Empfang des Alarms muss mindestens von einem Elternteil quittiert werden.

 

Für die Alarmierung haben wir folgende einzelne Hauptgruppen angelegt:

  • Eltern
  • Elternbeirat
  • Erzieher-Team
  • Inklusions-Team
  • Systemüberwachung
  • Vorstand
  • Wetterwarnungen

Durch das Quittieren der Meldung, haben wir als Vorstand immer die Übersicht, Sicherheit und Nachweis, wirklich alle angesprochenen Personen erreicht und zeitgleich informiert zu haben.

 

Automatische Meldungen, z.B. bei Unwetterereignissen, sowie tägliche Warnhinweise bei Waldbrandgefahr, unterstützen uns im Kindergartenalltag.

Mit FE2 haben wir, der Waldkindergarten Lohr e.V., die für uns optimale Lösung im digitalen Zeitalter gefunden.

IT-Support

Waldkindergarten Lohr eV“

 

Der Waldkindergarten Lohr hat im Rahmen einer Spende ein kostenloses FE2 Paket erhalten.

Skalierbare Lösungen mit FE2 Software-Plattform

Skalierbare Lösungen mit FE2

FE2 ist eine zentrale Software-Plattform, welche nach dem einfachen EVA Prinzip arbeitet. Alarmierungen werden im Eingang entgegen genommen, innerhalb von FE2 verarbeitet und anschließend auf verschiedenen Geräte ausgegeben. Viele unsere Kunden nutzen FE2 in einem sehr kleinen und lokalen Umfeld. Oftmals nur zur Zusatzalarmierung von wenigen Dutzend Personen.

Dass FE2 viel mehr leisten kann, als eine Zusatzalarmierung für eine Organisation abzubilden, zeigen viele verschiedene Kundeninstallationen in ganz Deutschland. Exemplarisch möchten wir an einem Beispiel aufzeigen, was eine zentrale Plattform für einen ganzen Landkreis leisten kann und welche Vorteile sowohl die einzelnen Feuerwehren, als auch die alarmierende Stelle haben.

Abb. 1: Architekur

Abbildung 1 zeigt die grundsätzliche Architektur einer landkreisweiten Umsetzung unseres FE2 Systems. Im Zentrum steht hier ein FUJITSU Server mit Windows Server 2012 an einer zentralen Stelle innerhalb des Landkreises. Dieser Rechner empfängt Alarmierungen über ein angeschlossenes analoges Funkgerät und einer integrierten Fax-Karte. Angeschlossen sind alle Systeme an einer USV um bei einem Stromausfall den sicheren Betrieb (falls Internet vorhanden) oder das sichere Runterfahren gewährleisten zu können.

Jede teilnehmende Feuerwehr erhält einen eigenen FE2 Benutzer, welchem seine analogen Schleifen als Einheiten zugeordnet worden sind. Gleichzeitig erhält jeder Benutzer eine eigene Fax Einheit, welche im Alarmfall das Einsatzfax erhält.

Die Zuordnung vom Einsatzfax zur alarmierten Feuerwehr geschieht an Hand der Dispositionsliste auf dem Fax (Whitelist) bzw. der zeitlich zugehörigen analogen Alarmierung (Alarmverteilung). Somit kann sichergestellt werden, dass jede Feuerwehr nur Ihre zugehörigen analogen Alarmierungen enthält und kein Fax an die falsche Stelle verteilt wird.

Über die Weboberfläche kann jede Feuerwehr sich selbst verwalten. Die Administration erfolgt als Dienstleistung zentral über uns. Ohne weiteren Hardware Aufwand auf Seiten der Feuerwehr kann somit bereits sehr leicht die zweistufige Zusatzalarmierung (Alarmauslösung durch analoge Alarmierung, Einsatzinformationen via Einsatzfax als Info Alarm) mit aPager PRO und dem aMobile umgesetzt werden.

Für die leichte Ansteuerung des AlarmMonitor 4 (AM4) in den Gerätehaus (falls gewünscht), wird das neue Push-Verfahren Connect für den AM4 verwendet. Hiermit lassen sich entfernte AM4s ohne komplizierte Konfiguration direkt ansteuern. Eine Port-Weiterleitung, dynamische IP oder VPN ist nicht mehr notwendig.

Vorteile dieser Lösung für die einzelne Feuerwehr:

  • Keine eigene Hardware notwendig (außer bei Nutzung AM4)
  • Sicherer Betrieb mit Wartung von uns
  • Keine komplizierte Einrichtung der Fax Erkennung
  • Schnellere Alarmierung dank zentralem Fax
  • Nutzung eines AM4s ohne komplizierte Netzwerkstruktur
  • Bezahlung nur nach Nutzung mit uns als Rechnungssteller

Auch die Leitstelle hat bei solch einer zentralen Lösung Vorteile:

  • Zentraler Ansprechpartner bei Zusatzalarmierung
  • Verringerter Fax Versand: Pro Einsatz wird im besten Fall nur noch ein einziges Fax benötigt, welches anschließend von FE2 weiter verteilt wird. Somit ist die Leitstelle wieder schneller frei beim Fax Versand

Sollten auch Sie Interesse an gemeinsamen organisations-übergreifenden Lösungen haben, dürfen Sie sich gerne jederzeit an uns wenden.

 

Freiwillige Feuerwehr Roßbach

Der nachfolgende Artikel beschreibt den Aufbau der Freiwilligen Feuerwehr Roßbach. Den gesamten Artikel mit allen weiteren Details und Ablaufplänen gibt es direkt auf der Seite der Freiwilligen Feuerwehr Roßbach.

„Die Freiwilligen Feuerwehren im Grund werden per Sirene alarmiert. Da eine Informationsweitergabe hierdurch nicht möglich ist, wird seit Juli 2016 ein hochmodernes Alarmsystem eingesetzt, welches uns durch die Gemeinde Leidersbach ermöglicht wurde. Dieses System löste unsere bis dahin im Einsatz befindliche Handyalarmierung ab.

Ein Auswertungscomputer nimmt jeden Alarm über mehrere Alarmwege von der Leitstelle entgegen. Die verschiedenen Wege dienen der Sicherheit, falls ein Alarmweg einmal ausfallen sollte. Über einen großen Monitor wird der Alarm in unserem Gerätehaus visualisiert. Gleichzeitig erhalten alle Kameraden den Alarm auf ihr Smartphone und können dort eine Rückmeldung abgeben, ob Sie am Einsatz teilnehmen, verhindert sind oder später kommen. Inhalte auf dem Smartphone und dem Monitor: Adresse anhand Koordinaten der Leitstelle, Stichwort, Stichwort-Zusatz, Zusatz-Bemerkung, Mitalarmierte Feuerwehren und die in der nähe der Einsatzstelle befindlichen Hydranten. Zudem erfolgt ein Alarmgong mit anschließender Durchsage des Alarmtextes.

(…)

Durch eine eigene Entwicklung wird bei jeder Sirenenalarmierung vom Alarmserver die Rückmeldungen überwacht. Sobald der erste Kamerad gemeldet hat, das er am Einsatz Teilnimmt wird das Garagentor geöffnet und die Innen- und Außenbeleuchtung wird aktiviert. Somit stellen wir einen gewährleisteten Zugang zum Gerätehaus sicher, auch wenn nicht jeder einen Schlüssel für die Schließanlage  hat. Und dank der Beleuchtung steigern wir die Sicherheit bei Nacht erheblich.“

Hier geht es zum gesamten Artikel…

Freiwillige Feuerwehr Roßbach